Neues aus Wissenschaft und Spiritualität

Religionsmonitor - eine internationale vergleichende Studie

  • Der Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung ist ein ambitioniertes Projekt, dass seit 2007 über das Internet in vielen Ländern weltweit versucht mit einem quantitativen Messinstrument die Religiosität nach Inhalt, Formen und Zentralität zu messen.

Der Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung ist ein Instrument, das weltweit in bisher nicht dagewesener Tiefe Fragen von Religiosität und Glaube untersucht. Es wurde von Religionswissenschaftlern, Soziologen, Psychologen und Theologen entwickelt und 2007 zum ersten Mal angewendet.21.000 Menschen aus allen Kontinenten und Weltreligionen wurden repräsentativ befragt und haben Auskunft über Weltanschauung und Lebenssinn, über ihre religiöse Praxis und ihre Gottesbilder gegeben. Das Projekt wird in regelmäßigen Abständen wiederholt und weiter ausgebaut, um auch die Entwicklung von Religiosität empirisch einfangen und abbilden zu können.

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Wichtige Adressen zur Weiterbildung und Forschung

  • Die Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e.V. beschreibt ihren Auftrag folgendermaßen: »Wir möchten mit unserer Arbeit Begegnungen und den Erfahrungsaustausch zwischen Psychotherapeuten und Seelsorgern fördern.« Zu diesem Zweck organisiert sie alle 3 Jahre wissenschaftliche Fortbildung auf Kongressen für 700-1000 Personen aus dem deutschsprachigen Raum.

Literatur der Templeton-Stiftung

  • Hier ein kurzer Überblick über die aktuellen Publikationen des Templeton-Stiftung, die weltweit den größten Beitrag zur Erforschung des Themenfelds Wissenschaft und Spiritualität bringt.
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Programmheft zum 2. europäischen Kongress RSH10

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2. Europäische Konferenz über Religion, Spiritualität und Gesundheit

Prof. Dr. Harold G. Koenig ist der Chefherausgeber des Standardwerks zum Forschungsstand von Religion und Gesundheit: “Handbook of Religion and Health” und Mitdirektor des »Center for Spirituality, Theology and Health« in der Duke-Universität (medizinische Fakultät). Er hat zum Themenfeld psychische Gesundheit, Geriatrie und Religion extensiv publiziert, davon 300 wissenschaftliche peer-reviewed Artikel und Buchkapitel, sowie 40 eigene Bücher veröffentlicht. Er ist die weltweite Koryphäe in diesem Forschungsfeld.
In seinem 4-tägigem Workshop mit 10 Teilnehmenden aus ganz Europa und Australien konnte ich mit viel Gewinn aus folgenden Themenfeldern lernen:
  • Überblick über den neusten Forschungsstand zum Zusammenhang von Religion, Spiritualität und Gesundheit
  • Begriffs- und Definitionsklärungen
  • Modellbildungen, wie die Wirkungen von Religiosität auf Gesundheit zu konzeptualisieren sind (siehe Grafik S. 3)
  • Stärken und Schwächen unterschiedlicher Forschungszugänge zum Themenfeld (qualitative oder quantitative Zugänge).
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